Visionboard – werde konkret

Salve!

Ich habe euch ja vorige Woche schöne Träume und Erkenntnisse gewünscht. Und -hat es geklappt?

Bei mir nicht so, dachte ich zumindest im ersten Moment. Als ich meinen eigenen Beitrag nochmals las, musste ich feststellen, dass  ich mich nicht sehr von Erzengel Chamuel geführt fühlte. Was habe ich mir da erwartet? Dass ist eine Eingebung habe? Ja – natürlich will ich es leicht haben! Es soll bei mir wie ein Blitz einschlagen und ich will mich sagen hören „ja genau das ist es!!“ Nicht das ewige Gezauder und Gezöger -vielleicht oder auch nicht?

Meine Führung bestand darin, dass ich mir mein Visionboard wieder genauer ansah, denn es hing seit einiger Zeit wieder unbeachtet einfach nur da. Schön sah es aus, wie ein Gemälde. Die Engel als Freunde, die Partnerschaft mit Herzerl, den Elefanten als Symbol für die perfekte Familie, einen Geldschein für Reichtum, die Erde für das Zentrum…. Alles schön und gut, aber es ist kein Ziel zu erkennen. Es sind Symbole nichts Konkretes. Ich habe einen Idealzustand dargestellt, der rein auf der emotionalen Ebene spielt. So funktionieren Zielsetzungen nicht. Diese Woche muss ich nun mal Nägel mit Köpfen machen. Ich möchte meine Enjoy this life – Persönlichkeit (nach Pascal Voggenhuber) neu erfinden  und versuche zumindest in einigen Bereichen konkreter zu werden.

Im Fernsehen sah ich einen Ausschnitt von „Wahre Geschichten aus Österreich“ auf ATV2. Es ging um Geister, Orbs und Lichtwesen. Der Experimentalphysiker Werner Gruber (mir vom Puls4 Frühstücksfernsehen bekannt) erklärte ohne viel zu sagen, dass es sich bei Orbs um einfache Reflexionen handelt. So etwas wie Makroaufnahmen von Staubpartikeln zum Beispiel und Wassertröpfchen. Er nannte eine Studie von einer Universität aus Arizona, die 1000 Orbs – Fotos analysiert hatte, die bis auf ganz wenige in dieses Erklärungsschema passten. (aber nicht alle)

Auch ich habe schon Orbs – Fotos später als Lichtreflexionen meiner Kamera erkannt und gebe das dann auch zu. Dennoch habe ich schon viele Bilder gesehen, die nicht zu einer Staub -oder Wasser- Makroaufnahme passen. Da machen es sich Physiker glaube ich leicht und alleine die belächelnde Art von Herrn Gruber störte mich. Wieso liefert die Physik uns nicht solche gewollt erzeugte Bilder? Es muss ja leicht ein ähnliches Bild zu machen sein, wenn es sich nur um ein physikalisches Phänomen handelt. Ich fand keine Makroaufnahme von Staubpartikeln, die einem Orb ähnlich sind. Ich fand aber viele Orbs – war spannend, wieder einmal nach Orb – Fotos zu googeln.

Schaut euch euer Visionboard wieder an und verändert und konkretisiert. Viel Erfolg!

 

 

Visionen – Berge versetzen

Liebe Leserinnen und Leser!

Vorweg eine gute Nachricht. Mit meinem Hundekind geht es bergauf.

Ich habe mir für diese Woche vorgenommen an meinen Zielen zu arbeiten. Nach anfänglicher Energie durchlebe ich momentan eine Phase der Energielosigkeit. Das ist öfter so, dass ich euphorisch an eine Sache herangehe und auf halber Strecke der ganze Energieschub aufgebraucht ist. Ich denke, dass es halbherzige Ziele sind oder falsche, die dann im Sand verlaufen. So gut kenne ich mich selbst, dass ich mindestens drei mal wichtige Entscheidungen überschlafen muss, bevor ich etwas in die Tat umsetze. Es hilft auch, wenn man sich vor dem Schlafengehen die Situation, die man verwirklicht haben möchte in allen Einzelheiten als erfüllt vorstellt. Meist komme ich dann dahinter, dass etwas vielleicht doch nicht ganz meinem tatsächlichen Wunsch entspricht.

Ängste spielen leider auch immer mit und Prägungen. Wenn man als Kind und Teenager immer wieder Botschaften hört, glaubt man sie irgendwann. So Sprüche wie “ Künstler sind Hungerleider“ oder „Männer können schwer treu bleiben“… da gibt es zahlreiche Verallgemeinerungen, helfen uns nicht dabei, unsere Ziele umzusetzen. Bei allen Zielen und Visionen, die ihr habt, vergesst nicht auf eure Selbstliebe. Das hat nichts mit Narzissmus (Selbstverliebtheit) zu tun. Wer sich selbst liebt und achtet, der wird nie abhängig von der Liebe und Anerkennung anderer, er braucht keine zweite Person, um sich ganz zu fühlen. Das ist sehr befreiend und ich werde euch im nächsten Beitrag einige Tipps geben, wie ihr eure Selbstliebe wieder findet.

Momentan ist Vollmond und ich diskutierte mit meinem Mann die Frage der Wirkung des Mondes auf Menschen. Es gibt Studien, dass der Vollmond keine Auswirkung hat, es beispielsweise gar nicht mehr Geburten gibt als sonst etc. Mein Körper und viele sensitiv Begabte – auch Hildegard von Bingen- sagen mir, dass sich die Mondphase sehr wohl auswirkt. Heute Morgen erwachte ich mit schweren Beinen und wenig Energie. Es können natürlich auch andere Faktoren die Ursache für mein Tief sein.

Ich komme mit dem Visionboard nicht so recht weiter. Zum Beginn wählte ich eine Glastafel die magnetisch ist. Das hat den Vorteil, dass es mehrere Möglichkeiten der Befestigung gibt. Mit Stift beschriften, mit Klebegummi oder mit Magnet.

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Ich habe schon öfter ein kleines Visionboard gestaltet, dann aber meine eigenen Ratschläge missachtet, nämlich das Board immer wieder neu zu überdenken und vor allem zu beachten. Wenn man ein Ziel formuliert und es dann vergisst, kommt keine Energie zur Verwirklichung auf. Geht es mir zu gut? Immer wenn ich etwas ganz intensiv wollte, fokussierte ich meine Gedanken auf mein Ziel. Das bedingt aber ein Ziel. Mein Ziel ist es momentan mehr Leichtigkeit ins Leben zu bringen und den Moment zu genießen. Wie bringt man das auf ein Board? Ich habe mich dazu entschieden nach dem Bagua vorzugehen – mein Leben also in neun Bereiche einzuteilen.

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Nun galt es, mir zu überlegen, in welchem Bereich ich was erreichen will. Das kann man mit Symbolen oder Bildern oder Worten usw. machen. Dabei fand ich in einer Zeitschrift ein Bild von der Erde und dem Mond. Dieses gefiel mir so gut, dass ich es als mein Universum ins Zentrum stellte. „Ich bin eins mit dem Universum“ ist eine Art Mantra, das ich mir öfter vorsagen soll – riet mir ein Energetiker. Ich bevorzuge ja „Alles ist in göttlicher Ordnung“.

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Unter meinen hilfreichen Freunden sind die Engel sehr wichtig. In den Karriere -Bereich habe ich ein Bild vom „Dritten Auge“ geklebt, weil ich im spirituellen Bereich gerne Fortschritte machen möchte.

Um eure Kreativität nicht zu unterbinden, werde ich euch mein fertiges Vision – Board nicht zeigen. Ich glaube, dass für euch gute Tipps und Anregungen dabei waren. Wichtig ist nur der Anfang, also zu beginnen!

Macht euch Gedanken und setzt euch Ziele, sonst entscheiden andere über eure Zukunft.

Viel Spaß!

Wege und Umwege

Hallo!

Rund um das Erlebnis meiner Kreuzfahrt mit der Familie ereigneten sich viele Dinge, die mir gefielen und bei denen ich mich begleitet fühlte, aber es geschahen auch Dinge, die mich niederwarfen.

Warum ist das Leben ein ständiges Auf und Ab?

Muss alles immer so kompliziert sein?

Wenn ich verschiedene Familien durchleuchte, dann fällt mir auf, dass es überall Dramen gibt. Manchmal glaubt man, einige wären immer auf der Butterseite, doch ist das so?

Eigentlich ist es für jeden einzelnen unbedeutend, wie reich andere Menschen sind, wie gesund sie sind, wie erfolgreich sie sind. Jedes Individuum hat ein einzigartiges Leben und Schicksal. Man kommt mit unterschiedlichen Voraussetzungen auf die Welt und geht mit unterschiedlichen Erfahrungen von dieser Welt. Ich verspüre keinen Neid. Im Gegenteil. Wir müssen froh sein, dass es Menschen gibt, die uns ein friedvolles und erfülltes Leben vorzeigen. Wir können uns dann besser Ziele stecken und sagen, so will ich es auch haben – es geht also. Wir sind zum größten Teil die Gestalter unseres Lebens. Ich weiß, dass unsere Urteile meiste Vorurteile sind und wir gar nicht wissen, wie es in einem anderen Menschen aussieht. Nach meiner Vorstellung haben wir ja viele Leben, um unsere Erfahrungen zu sammeln. Das ist eine Art Gerechtigkeit, die ich gerne verwirklicht sehen möchte. Niemand kann alle Facetten und damit Erfahrungen in einem Leben unterbringen.

Ich weiß, dass es auch Menschen gibt, denen das Leben leicht fällt und sie ihre Herausforderungen immer bewältigen. An diesen „Vorbildern“ orientiere ich mich manchmal. Es ist doch ein gutes Ziel in allem den göttlichen Plan sehen zu können und jeden Schicksalsschlag unter dem Gesichtspunkt der Engel zu werten.

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Als ich meinen kleinen Welpen vier Wochen vor Antritt der Kreuzfahrt abholte, hinkte er. Die Tierärztin nahm an, es sei eine Verstauchung. So wurde sie auch auf das hin behandelt – eine Woche lang. Dann hinkte meine kleine Hündin aber stärker und ich rief nach dem Wochenende die Tierärztin an. Sie war auf Urlaub. Erstes Problem. Ich rief bei einem anderen Arzt an. Der hatte erst einen Tag später einen Termin. Seine Untersuchung ergab, dass das Bein gebrochen war. Da es schon spät war, mussten wir am nächsten Tag wieder kommen, um unter Narkose ein Stressröntgen zu machen. Super nicht? Da schon zehn Tage vergangen waren, seit der Verletzung, war nur ein Verband möglich, der das Bein gerade hielt. Alle fünf bis sechs Tage musste dieser gewechselt werden. Er durfte nicht nass werden und nicht drücken, da sonst die Haut darunter wund werden könnte. Toll oder? Könnt ihr euch vorstellen, wie man mit einem kleinen Hundchen, das noch nicht ganz stubenrein ist, um halbfünf morgens raus muss, mit einem Plastiksack über dem verbundenen Bein (ganz von oben bis zu den Zehen) bei Regen? Tolle Herausforderung – mit einem umfunktionierten Sonnenschirm  als Regenschirm. Ich tat mir leid und Camilla tat mir leid. Camilla zeigte zum Glück großes Talent auf drei gesunden Beinen und einem steifen Bein zu laufen, Manchmal war sie sogar viel zu übermütig. Meine Mutter kam neun Tage vor dem Reiseantritt zu mir, um mit Camilla vertraut zu werden, da sie sie während unserer Abwesenheit betreute. Alles ging gut. Nun bekommt Camilla morgen (Dienstag, nach vier Wochen ihren Verband endgültig herunter – hoffentlich) Dann beginnt eine neue Sorge, wie sie mit dem dünnen, unbeweglichen Beinchen zurecht kommen wird. Sorge hört anscheinend nie auf.

Nun der Verband war ab. Nach kurzer Zeit begann Camilla an dem dünnen Beinchen zu nagen und zu schlecken und schnell wurde klar, sie würde sich wund beißen. Also zurück zum Tierarzt und einen Trichter besorgen. Und wieder schüttet es. Erschwernis Nummer ??? In solchen Momenten möchte man irgendjemanden beschimpfen – nur wen? Wer hat Schuld? Man weiß, dass niemand dafür verantwortlich gemacht werden kann, aber man fühlt Zorn und Selbstmitleid.

Erlebnisse bedeuten auch nicht für jeden das Gleiche. Für den einen ist das ein Problem, für den anderen mag es nur eine Lappalie sein. Es kommt darauf an, wie man seelisch veranlagt ist, auf die psychische und physische Verfassung. Wenn man eine Krankheit bereits öfter durchlebt hat, kennt man diese Situation. Wenn man schon die dritte Ehe hinter sich hat, geht man mit Scheidung anders um. Erfahrung härtet also meistens ab, oder stumpft einen ab.

Mein Mann und ich werden wahrscheinlich in einigen Wochen die Anfangsprobleme mit unserem Hund vergessen haben, das hoffe ich zumindest. Ich brauche keine Erfahrungen mehr in diese Richtung! Hört ihr da oben?

Ist es nicht die Sorge um ein Haustier, findet sich bestimmt ein Familienmitglied, dem es nicht so gut geht. Manchmal wird es zuviel und dann übergebe ich alles den Engeln. Das hilft oft, aber nicht immer. Dann ist ablenken gefragt. Mit lustigen Filmen, gutem Essen, einer angenehmen Beschäftigung oder einfach einem Spaziergang. Wie zur Belohnung habe ich am Tag nach der Rückkehr von der Mittelmeerkreuzfahrt etwas Tolles mit meinem Handy fotografiert. Als ich mit Camilla kurz nach sechs Uhr (sie schläft jetzt bereits brav acht Stunden) einen wunderschönen Sonnenaufgang festhalten wollte, bemerkte ich zunächst nichts auf dem kleinen Handydisplay. Erst als ich mit meinem Mann die Urlaubsfotos vergrößert am Fernseher ansah, entdeckte ich den kleinen Orb vor unserer Hütte. Es konnte keine Spiegelung von der Sonne sein, die war ja auf der Rückseite. Ich halte es für eine Fee oder ein anderes zartes Wesen. Auf jeden Fall bereitete mir der Anblick große Freude.WP_20160807_06_12_01_Pro

(Das Beitragsbild zeigt die Vergrößerung der Lichterscheinung.)

So nun habe ich genug gejammert und entschließe mich dankbar zu sein für so viele andere gute Dinge und Ereignisse.

Der nächste Beitrag wird von meinem Vorhaben handeln, ein Visionboard zu gestalten. Ziele sind wichtig für mich und ich weiß, dass unsere Geistführer nur darauf warten, dass wir aktiv werden.

 

Nachtrag!!! 20.08.

Heute am Morgen machte ich wieder ein Foto der aufgehenden Sonne. Leider stellte ich dabei fest, dass die Lichterscheinung nichts Übernatürliches ist, sondern von meinem Handy produziert wurde. Ich konnte das kleine Licht durch verschiedene Haltungen selbst verschieben. Da ich ja nach Beweisen von „himmlischer Energie“ suche, streicht diese Bilder bitte aus eurem Bewusstsein für Orbs. Dies ist definitiv keiner. Schade, die Freude war kurz und nun ist wieder mehr Skepsis angesagt.

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