Druiden der Neuzeit

Salve!

Heute fiel mein Blick auf das Buch „Druidenweisheit“ von Emma Restall Orr.

Immer wieder heißt es, dass es altes spirituelles Wissen gibt und es manchmal wieder entdeckt wird und weitergegeben.

  • Druiden waren ursprünglich keltische Priester. Der Name kommt vermutlich vom altgriechischen Vokabel „drys“ -Eiche, da auf diesem Baum schon immer gerne Misteln wuchsen und diese ein wichtiges Heilmittel der Druiden waren. Mistelinjektionen werden heute von Homöopathen auch bei Krebspatienten verschrieben. Es könnte aber auch die Bedeutung des „Vorraussehenden“ beinhalten. Ein Druide könnte auch als „besonders viel Wissender“ übersetzt werden. Zauberer Merlin fiel mir spontan als der bekannteste Druide ein. Diese Figur wird gerne in phantastischen Filmen verwendet, allerdings mit unterschiedlichen Fähigkeiten bestückt. Gab es Merlin wirklich? Ich frage mal mein Pendel. Haniel meint ja und legt mir sogleich eine Erinnerung ins Gedächtnis. In einem Buch von Doreen Virtue ist auch Merlin vertreten. Sie kommunizierte mit Merlin in Stonehenge, dem bekannten jungsteinzeitlichen Bauwerk in Südengland. Merlin gab ihr für das Buch folgende Botschaft mit: ……Ich bin der Meister des Dunklen wie auch des Hellen und bin in der Lage, die Macht in beidem zu erkennen und zu nutzen. Auch du vermagst dies, wenn du dich furchtlos, doch mit uneingeschränktem Respekt diesen Kräften näherst….Merlin kommt zu allen, die Spirituelles lernen wollen und laut Doreen speziell für die Gebiete :  Alchemie, Energiearbeit und Heilung, Arbeit mit Kristallen, Göttlicher Magie, Prophezeiungen und Vorhersagen, Außersinnlichen Fähigkeiten, Verwandlung der äußeren Erscheinung und Beeinflussung der Zeit.

Auch dieses Schiff  (Hafenbereich von Umag) hat seine äußere Erscheinung verändert – ist nicht ganz ernst gemeint, aber ich wollte ihm auch einen Platz unter meinen Bildern einräumen.

Merlin kann viel, aber er gilt als strenger Lehrer und weiß genau, ob jemand sein Wissen für den eigenen Ruhm oder den Dienst an den Menschen einsetzen wird.

Zurück zum Buch „Druidenweisheit“

Druiden feiern ihre Feste meist in der Natur und das in Kreisen, die sie am Boden oder in der Luft ziehen. Manche solcher Kreise werden dann mit Steinen oder anderem Material markiert. Es gibt zahlreiche Feste im Jahreskreis, die oft mit der Sonne oder dem Mond in Zusammenhang stehen. Vielleicht ist euch das Mittsommerfest ein Begriff. (Zur Sommersonnenwende am 21.Juni) Im Buch gibt es Namen von Festen, die mir gar nichts sagen wie Samhain, Imbolc, Beltane oder Lughnasadh. Lughnasadh ist das Fest des Gottes Lugh. In einem Kartendeck gibt es eine Karte zu Lugh und seine Beschreibung (jugendlicher Sonnengott – Schutz jeder Art, Lösung für jedes Problem….) kann schon zum Schwärmen für einsame Frauenherzen führen, obwohl das sicher nicht der Sinn ist.

Bei den Druiden ist alles einem sechswöchigen Zyklus unterlegen und Veränderungen werden in diesem Zeitraum besonders deutlich.

  

Druiden sind den Ahnen und den Göttern der Ahnen verbunden, der Natur und den Naturgeistern, den Elementarwesen und den Geistern des Wassers, des Windes, der Luft und….. Eigentlich sind sie den Schamanen sehr ähnlich, nur dass Schamanen meiner Ansicht nach extremere Rituale durchführen, eine strengere Ausbildung durchlaufen und der Schwerpunkt auf Heilung des Geistes liegt.

Ein schönes Pfingstwochenende wünsche ich euch! Bleibt interessiert und neugierig!

 

Der Rat der Weisen

Salve!

Das ist ein lateinischer Segensgruß und er bedeutet : Heil, Gesundheit und Ganzheit. Er drückt für mich ab sofort die beste Begrüßung aus, die ich euch zukommen lassen möchte.

Meine heutigen Gedanken wollen in die Vorstellung anderer „weiser Menschen“ eintauchen und das für mich Wichtige herausstreichen, um es auch euch mitzuteilen.

Dazu habe ich mir ein Buch herausgenommen, dessen Titel mich einst ansprach und ich erwarb es aus einer Schütte gebrauchter Bücher um einen Spottpreis.

„Der Rat der Weisen“ v. Erhard F. Freitag

In diesem Buch werden bekannte Persönlichkeiten, die einen gewissen Ruf haben, sich mit dem „Sinn des Lebens“ auch öffentlich auseinandergesetzt zu haben, befragt. Sie teilen uns in einer mehr oder weniger nachvollziehbaren Art ihre Sichtweise mit. Ich habe eine Seite aufgeschlagen,  um die Wahl meinem Geistführer (oder dem Zufall) zu überlassen. Das Interview wurde vom Autor mit Kurt Tepperwein geführt, der euch wahrscheinlich vom Namen her bekannt ist. Sein Weg startete mit einer Schreinerlehre, der dann das Unternehmertum und eine Unternehmensberatung folgte. 1973 erlangte er die Zulassung als Heilpraktiker. Seine Bekanntheit erlangte er durch Lebenshilfebücher, die von esoterischen Themen wie Mentaltraining, Intuitionsschulung, Bewusstseinserweiterung und das Erlangen von Reichtum handeln. Er lebt auf Teneriffa und ist mittlerweile 84 Jahre alt. Das Interview in dem Buch wurde 1994 veröffentlicht. (also vormehr als zwanzig Jahren)

 

Kurt Tepperwein
Kurt Tepperwein

Nachdem Tepperwein die erste Million verdient hatte (nachdem er sich das als wichtigstes Ziel gesetzt hatte), machte er sich Gedanken darüber, ob er erfolgreich sei. Doch erfolgreich sein, im materiellen Sinn, befriedigte ihn nicht.

….Solange ich zurückdenken kann, fragte ich mich: Was will ich eigentlich? Will ich jetzt die zweite Million und dann mehr? Das kann ja nicht der Sinn sein…..

….Das Ziel im Spiel des Lebens ist, sich wieder behutsam an sich selbst zu erinnern und aufzuwachen…..“ Wenn du auf diesem Weg Hilfe brauchst, wende dich an dein höheres Selbst, oder nenne es deinen Schutzengel. Du bist der Schöpfer, du hast ihn geschaffen. Der Schöpfer – in diesem Falle du selbst – ist das Ich bin….

Tepperwein meint, dass wir lange Zeit von unserer Umwelt geprägt werden. Unser Selbstbild werde von dem Bild der Mutter (den Vater nennt er nicht), dem sozialen Umfeld, den Geschwistern, den Lehrern, dem Chef und so weiter bestimmt.

Das sind alles Aussagen, die ich in ähnlicher Form schon oft gehört und gelesen habe. Unser Selbstbildnis ist also meist eine Summe von den Rückmeldungen anderer an uns. Unsere Selbstliebe hängt stark von unserem Umfeld ab, wie viel Raum und Gelegenheiten es für uns gegeben hat, uns positiv zu entwickeln.

Jeder kann so lange schlafen wie er will. Und wenn jemand seine Träume wahr machen will, braucht er bloß aufzuwachen….

Was heißt das? Und wie gelingt es mir aufzuwachen? Wenn ich an meine verdrehten, belastenden, wirren Träume denke, dann frage ich mich, ob meine Realität auch so verdreht ist. Ich wache aber nicht auf, wenn mich nicht der Wecker herausreißt. Die meisten meiner Träume sind einfach …“Scheiße“… und ganz selten habe ich einen wunderbaren Traum oder einen besonderen Traum. Im Leben bin ich ganz zufrieden und ich bin auch glaube ich schon fast wach, aber eben noch nicht ganz.

….Für viele Menschen sind Wunder Dinge, die irgendwann einmal vor tausend Jahren stattgefunden haben, die in heiligen Büchern stehen. Wenn in deinem Leben keine Wunder passieren, dann machst du irgend etwas falsch. Dann stimmt einfach irgendetwas nicht. Wir sind Schöpfer, wir können jederzeit ein Wunder vollbringen…

Tepperwein erwähnt auch Jesus, der  Kranke heilte und sie fragte – glaubst du? ….Wunderheilungen basieren auf dem Glauben…. Sicherlich würde jeder gerne glauben können, aber die Erfahrungen und die Unsicherheit (warum soll gerade ich geheilt werden) machen es einfach fast unmöglich. Hier fällt mir meine eigene Reaktion auf, wenn mein Hausarzt sagt: „Nein, es ist alles in Ordnung. Mach dir keine Sorgen.“ Wenn ich mich vorher auch noch so schlecht gefühlt habe und in Sorge war, im Moment, in dem mir ein „Fachmann“ sagt, es ist alles gut, glaube ich es. Vorher traue ich mir selbst nicht, horche zu viel in mich hinein, lasse der Angst großen Raum.

….Krank werden kann nur der Körper, und er kann nichts dafür, denn er ist ein Spiegelbild des Bewusstseins. Wenn jemand sich als heil erkannt hat, also innerlich wieder heil ist, dann teilt sich dieses heile Bild dem Körper mit, und im selben Augenblick ist der Körper wieder gesund. Das ist alles. Das innere Bild bestimmt unser Leben…..

Im Interview beschreibt Tepperwein auch seine Vorstellung vom ICH und die Zusammenhänge von Leben, Tod, Ego und ….. Hier kann ich nicht ganz folgen und somit werde ich auch euch nicht damit verwirren.

Das Beitragsbild zeigt den Blick in eine Baumkrone, die von Misteln überwuchert ist. Man sagt, dass die Mistel ihre Wirtspflanze langsam umbringt, weil sie eine Schmarotzerpflanze ist. Das wird gerne in Kauf genommen, wenn man diese Pflanze dafür zu ernten weiß. (Jetzt ist übrigens Erntezeit)

Die Mistel:

syn_ Weiße Mistel, Drudenfuß, Hexenbesen, Vogelmistel

Die Mistel war eine wichtige magische Pflanze, die von Druiden mit einer goldenen Sichel geerntet wurde und nicht zu Boden fallen durfte, um nicht ihre Wirkung zu verlieren. So galt sie früher auch als Allheilmittel. In der heutigen Pflanzenheilkunde wird die Mistel gegen Krebs (therapiebegleitend) und Bluthochdruck eingesetzt. Die Mistel ist ein Sandelholzgewächs. Die Mistel ist leicht giftig und wird daher immer als Kaltauszug angesetzt. So lösen sich die schwach giftigen Stoffe nicht auf. Die Mistel wirkt sowohl bei zu hohem als auch bei zu niedrigem Blutdruck, weil sie den Blutdruck reguliert.  Sie wird auch bei Verdauungsproblemen und rheumatischen Beschwerden eingesetzt. Auch bei der Neigung zu Fieberkrämpfen bei Kindern soll die Mistel helfen.

Umschläge aus dem Kaltauszug helfen bei Krampfadern, Unterschenkelgeschwüren, neuralgischen Schmerzen, Arthrosen und bei Ekzemen.

Achtung: Die Beeren sind giftig – vor Kindern sicher aufbewahren!

In der Therapiebegleitung bei Chemotherapien habe ich im Bekanntenkreis schon oft von der guten Wirkung der Mistelinjektionen gehört. Es ist also sicher eine gute Möglichkeit sich in der Natur (vom Homöopathen) Hilfe zu holen.

Also – gutes Erwachen wünsche ich euch und den Glauben, dass euer Körper gesund ist! Vergiss nicht darauf oft zu lächeln!