Unsere Vorstellung von Gott

Salve!

Als mein Mann und ich gestern um ca. 22 Uhr die Eröffnung des Wiener Opernballs sehen wollten, begann dies mit der Schweigeminute für die verstorbene Gesundheitsministerin. Das Schicksal eines Menschen, der in der Öffentlichkeit stand, berührt uns natürlich auf irgendeine Weise. Bei Krebs sind wir sowieso hellhörig und dann noch das Wort „Kampf“ und „verloren“. Es bestätigte sich wieder, dass selbst eine Ärztin und Ministerin für Gesundheit, die das Wissen und alle Möglichkeiten einer Therapie hatte, ihrem Schicksal nicht entgehen konnte. Ich kenne die Hintergründe ihrer Krankheit nicht, nicht ihr Leben und eigentlich weiß ich gar nichts über Sabine Oberhauser. Ich wünsche ihr einen schönen Übergang ins Jenseits und ihrer Familie Kraft und den Glauben, dass es ihr dort sehr gut geht.

Diese und ähnliche Ereignisse erinnern uns immer an unsere eigene Endlichkeit. Ich möchte dies zum Anlass nehmen, euch aus dem Buch „Gespräche mit Gott“ etwas für mich Nachvollziehbares zu beschreiben. Die Antwort auf die Frage – Warum lässt Gott das zu? Wenn es einen gerechten Gott gibt, warum lässt er gute Menschen leiden?

Vorerst musst du dir klar werden, woher deine Vorstellung von Gott eigentlich kommt. Sie kommt von Menschen, die uns ihre Erfahrungen mit Gott mitteilten. Du hast dich entschieden, was davon du als wahr annimmst und was du nicht glauben kannst.

Ich bin mir nicht sicher, ob ich schon über Wünschen und Bekommen geschrieben habe. Immer wenn wir beten und uns inbrünstig etwas wünschen, dann wird dies nicht unbedingt zum Ziel führen, weil es aus einem Mangelgedanken heraus geschieht und der stiftende Gedanke eigentlich der ist, dass wir es nicht erreichen können. (aus Schuldgefühl oder Minderwertigkeitsgefühl oder aus welchen tief im Inneren versteckten Gefühlen auch immer). Wenn ich also um Gesundheit bitte, dann heißt es, dass ich glaube krank zu sein oder zumindest Angst vor Krankheit habe. Ich bete auch oft um Gesundheit für mich und andere (wenn ich mir Sorgen um jemanden mache), obwohl ich weiß, dass ich eher für meine Gesundheit danken sollte. Leichter fällt es mir zu danken, dass ich gesund werde und bleibe, um meine Lebensaufgaben gut erfüllen zu können. Ich habe nämlich keine Lust mein ganzes Denken nur der körperlichen Gesundheit zu widmen. Dass die Einstellung und der Glaube mächtige, wenn nicht die mächtigsten Gefühle sind, zeigt sich  meiner Meinung nach auch im Vergleich von Rauchern und Alkoholkonsumierern. Wer fest daran glaubt, dass ihm das Rauchen nicht schadet, könnte länger leben, als ein Mensch, der lange mit Schuldgefühlen und Sorge geraucht hat und es vielleicht sogar geschafft hat, damit aufzuhören. Immer wieder begegnen mir Menschen, die über achtzig und neunzig Jahre alt wurden und bis zum Lebensende mehr als einen Liter Rotwein pro Tag getrunken haben. Ich bekomme schon nach zwei Achterln Kopfschmerzen und Probleme.

 

Ich möchte euch nun einen längeren Ausschnitt aus dem Buch „Gespräche mit Gott“ zeigen.

…Wenn du glaubst, dass Gott ein allmächtiges Wesen ist, das alle Gebete hört und zu einigen „ja“, zu anderen „nein“ und zum Rest „vielleicht, aber nicht jetzt“ sagt, dann irrst du dich. An welche Faustregel würde sich Gott halten?

Wenn du glaubst, dass Gott der Schöpfer und der ist, der über alle Dinge in eurem Leben entscheidet, dann irrst du dich. Gott ist so gesehen der Beobachter, nicht der Schöpfer. Und Gott steht bereit, euch beim Leben eures Lebens beizustehen, aber nicht so, wie du vielleicht erwartest.

Es ist nicht Gottes Funktion, die Bedingungen oder Umstände deines Lebens zu erschaffen oder zunichte zu machen. Gott hat dich erschaffen nach seinem Ebenbild. Den Rest hast du erschaffen, durch die Macht, die dir von Gott verliehen wurde. Gott hat den Lebensprozess und das Leben selbst, so wie du es kennst, erschaffen. Doch Gott hat dir auch die freie Wahl gegeben, mit deinem Leben zu verfahren, wie du willst.

In diesem Sinn ist dein Wille für dich Gottes Wille für dich. …..

Ich glaube, dass wir unser Leben in groben Zügen selbst festgelegt haben in Absprache mit unseren Geistführern und dass wir uns auch unseren Tod selbst gewählt haben. So können wir bei niemandem Schuldgefühle verursachen und wären tatsächlich in allem selbst verantwortlich. Verzweiflung und Verbitterung können unser Ende natürlich begleiten und viel Leid erzeugen, aber wir können durch unser Denken, dass wir machtvolle Wesen sind, anderen ein gutes Beispiel geben. Freude trotz Leid empfinden, Erfüllung trotz Schmerz finden, Vorbild trotz Angst sein. Wenn das Lebensende ein Bild wäre, welches würde euch besser gefallen?

 

 

Diese Woche gibt es kein Kraut und keine Pflanze, die ich euch vorstellen möchte, aber etwas aus dem Feld des Feng Shui.

Der Keller: Der Keller entspricht in der Energie dem Unterbewusstsein. Man vergräbt Dinge sozusagen und verbirgt vieles, was man nicht mehr braucht in dieser Etage. Meist wissen wir gar nicht mehr, was alles in unseren Kellern gelagert ist. Es verstaubt, riecht mockig, belastet manchmal sogar. Mein Mann und ich nutzten die Ferien zum Entrümpeln des Kellers. Da dieser Bereich mit vielen beschwerenden Emotionen behaftet ist, war ich schon nach zwei Stunden so ausgelaugt und ermüdet, dass wir die Arbeit auf mehrere Tage aufteilen mussten. Wegwerfen und ordnen – sehr befreiend aber auch nicht ganz einfach für unser Energiefeld. Nun fehlt noch das Räuchern und das werde ich mit weißem Salbei machen.

Euch eine lustigen Fasching und habt Spaß! Und denkt daran, auch mit wenig Alkohol kann man lustig sein – vor allem geht es einem hinterher besser.

 

Der Rat einer Weisen

Salve! ( Heil, Gesundheit und Ganzheit!)

Ein anderer weiser Mensch fiel mir im Buch „Der Rat der Weisen“ besonders auf – Chris Griscom. (spirituelle Lebenslehrerin aus New Mexiko)

„Das Höhere Selbst ist unser wahres Selbst – Ich bin Erforscherin des Geistes“

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..Von Kindheit an hatte sie den Wunsch, durch Berührung die Menschen sich wieder an sich selbst erinnern zu lassen…… Ihre Gebrauchsanleitung zum geistigen Leben ist so präzise, wie es unsere Sprache vermag….

Wie schön wäre es, wenn uns nur eine spirituell hochentwickelte Seele berühren müsste und wir könnten unser ganzes Potential erkennen und zu leben beginnen – so wie beim Lösen einer Verwünschung. Wie in vorigen Blogbeiträgen erwähnt, ist das Erwachen ein Prozess, den man deutlich spüren müsste. Nichts ist so wie vorher. Man ordnet alles neu und merkt, dass man seinen Seelenfrieden gefunden hat. Worum es im Leben geht, wird einem plötzlich klar. Die Oberflächlichkeiten sind vorbei.

Erhard F. Freitag fragt Chris Griscom im Interview: Wie kommt Erfolg zustande?

….Es kommt darauf an, ob wir einen inneren Antrieb und Wunsch verspüren, der uns sagt: Das genau will ich, so will ich werden…Dies ist heute eine sehr wichtige Frage, weil wir die Vorbilder verlieren, die wir zuvor hatten. Wir haben zu wenige Menschen, zu denen wir aufschauen können, um ihr Leben zu studieren,……Alle Menschen, die sich ihr Ziel erreichen sehen, haben Visionen. Visionen sind ein absoluter, ein wichtiger Aspekt von Erfolg. Das Vorstellungsvermögen ist die Nahrung für die Energie, die alles erreicht, welches Ziel auch immer wahr werden soll…..

Welche Visionen hattet ihr als Kind, noch bevor euch die Erwachsenen sagten, dass das nicht geht. Viele von uns wollten schon als Kind etwas Ausgefallenes werden und es passte einfach nicht in die Vorstellung der Eltern. Die meisten Kinder geben rasch auf, weil Argumente alles zupflastern oder sie die Liebe der Eltern nicht aufs Spiel setzen möchten. Aber sind unsere Wünsche nicht wie ein kleiner Keim, der in uns heranwächst? Wenn wir diesen pflegen, kann er wachsen und wenn wir ihn aushungern, selbst – oder durch Fremdeinwirkung, bleibt er zwar in uns, aber er verkümmert. Was wolltest du einmal werden? Wer wolltest du sein?

Im Internet fand ich einen Artikel von Chris Griscom unter www.engelmagazin.de.  ..In uns spricht die kraftvolle Stimme des Höheren Selbst, die uns immer lenken und schützen wird und uns sachte zu unserem Lebenszweck schubst. Wir inkarnieren mit einer klaren Absicht in den Körper…..Unzählige frühere Leben beeinflussen die Richtung des Lebens, das wir jetzt führen. Aber allein die Begrenzungen unseres erwachsenen Denkens trennen uns von einer erleuchteten Art zu leben. Der Intellekt krallt sich am Sichtbaren fest, dabei bringt uns erst der Blick darüber hinaus auf die Ebene der Problemlösung und des Genies..

Erst gestern spürte ich wieder die Begrenzungen, die mich manchmal treffen. Es kommt nicht oft vor, aber immer wieder, dass ich in der Schule von Eltern kritisiert werde. Ich gebe zu wenig Aufgabe, gebe zu viel Aufgabe (in der selben Klasse) bin zu wenig streng, dann verlange ich wieder zu viel, dann soll ich was gegen ein schlimmes Kind unternehmen, usw. Es sind Kritikpunkte, die mich oft treffen und ratlos zurücklassen. Ich versuche mich dann zu verteidigen und meistens gelingt es mir die Eltern zu beruhigen und meine Vorgangsweise plausibel zu machen. Manchmal aber wird dann hinter meinem Rücken einfach weiter kritisiert und absurde Gerüchte in die Welt gesetzt, damit es was zu tratschen gibt. Damit muss ich mich eben abfinden, dass man es nicht allen recht machen kann und es immer Menschen gibt, die einen nicht mögen. Viele Eltern haben selbst schlechte Erfahrungen in der Schule gemacht und die daraus entstehenden Vorurteile halten sie bei den Lehrern ihrer Kinder aufrecht. Wer geht schon gerne zu einem Elternsprechtag? Ich selbst habe es auch nicht gerne gemacht. Ob nun von Arbeitskollegen oder Kunden oder der Familie, es ist immer schlimm, wenn an sich ungerecht behandelt fühlt, weil wir uns hauptsächlich über unser Gegenüber definieren. Unser Gegenüber ist wesentlich für unsere Stimmung verantwortlich. 

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…Wer heilen will, sollte seine eigenen Ängste aufgelöst haben. Durch sechsmalige Nahtod – Erfahrungen habe ich die Hauptangst, die menschliche Wesen haben, verloren. Wir haben Angst vor dem Tod und vor dem Leben. Wir haben Angst davor, nicht geliebt, nicht akzeptiert oder verletzt zu werden…….

Ich hatte keine Nahtoderfahrung und kenne auch persönlich niemanden, dem dies widerfahren ist. Dennoch kann ich mir diesen Zustand sehr gut vorstellen. Ich kann mir vorstellen, wie es ist, an der Decke zu schweben und auf mich hinunter zu sehen. Ich kann mir vorstellen, wie um mich engelsgleiche Wesen sind und wir miteinander Spaß haben. Ich kann mir ein unbeschreiblich helles Licht vorstellen und auch das wunderschöne Gefühl, wenn mich mein Geistführer mit einem anerkennenden Schulterklopfen begrüßt. Habe ich einfach eine blühende Phantasie oder kenne ich diese Situationen aus früheren Inkarnationen? Ich kann es nicht sagen.

…Wenn mein Körper in diesem Leben vergeht, wird das in Ordnung sein, es wird mein spirituelles Leben nicht einschränken….

….Das Engelreich ist eine Gruppe von Wesen, die auf diesem Planeten zu allen Gelegenheiten seit Ewigkeiten ihren Platz haben. Ich fühle eine starke Liebe und Präsenz von Schutzengeln. Es ist eine Kraft, die mit uns ist und uns hilft. Viele Menschen, besonders diejenigen, die an Schutzengel glauben, haben Erfahrungen mit ihnen gemacht, wissen um ihre Existenz……Wir sind nie allein. Sie sind ein Teil unseres Lebens.

Diesen Ausschnitt möchte ich euch besonders ans Herz legen, denn wir leben in einer Zeit, in der wir uns oft verlassen und hilflos fühlen. Und immer, wenn ich meine Engel rufe, spüre ich eine Besserung und ich bekomme ein unbeschreibliches Gefühl, das mich tröstet und lächeln lässt. Ein innerliches Gespräch mit Engeln und Geistführern ist einfach segensbringend. Versucht es einmal. Spielt es, als ob ein unsichtbarer Unbekannter neben euch ist. Redet euch alles von der Seele und schimpft ruhig.

..Wenn ich aber meine Aufmerksamkeit auf das Wunder richte, dann klopft es auch an meine Tür…..Indem wir beten oder meditieren, können sie in unser Leben treten…

Hast du in letzter Zeit gebetet? Wenn nicht, ist es an der Zeit dies zu ändern. Mir hilft es und ich habe mir vorgenommen, für einen längeren Zeitraum täglich mit Jesus zu kommunizieren. Meine Gebete enthalten Bitten und Danksagungen und Fragen. Ich stelle mir Jesus vor, so wie ich ihn aus Bibelfilmen kenne und es macht mir Freude. Mein schwerkranker Vater, der übrigens nicht besonders gläubig war und geistig bereits oft in einer anderen Welt verweilte, sagte einmal: „Ich habe mit Jesus gesprochen. Das ist ein toller Kerl.“

In diesem Sinne wünsche ich euch gute Gespräche mit wem auch immer und möchte diesmal nur ganz kurz einen Baum erwähnen, den ich sehr achte und wertvoll finde.

Der Ginkgo

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Ich erhielt vor vielen Jahren einmal ein kleines Ginkgobäumchen als Abschiedsgeschenk von einer Klasse. Ich setzte es in den Garten und ich liebe diesen Baum. Diesen Baum gab es bereits zur Zeit der Dinosaurier und er gehört glaube ich zu den Nadelbäumen (obwohl er im Herbst die Blätter verliert). Er kann über 1000 Jahre alt werden und bis zu 40 Meter hoch. Der Ginkgo wurde zum Baum des Jahrtausends erkoren. Samen und Blätter (Extrakt) werden bei Asthma, Bronchitis, Kreislaufstörungen, Angstzuständen, Hautkrankheiten und Urininkontinenz eingesetzt. Besondere Wirkung wird den Blättern bei Konzentrationsschwäche und Gedächtnisstörungen nachgesagt. Wirkung bei Demenz ist wissenschaftlich nicht erwiesen. Ich habe den Tee noch nicht getrunken, nehme es mir aber vor, weil ich die durchblutungsfördernde Wirkung aufs Gehirn brauchen könnte.

Habt eine schöne Zeit! Bis nächsten Freitag….

 

Der Rat der Weisen

Salve!

Das ist ein lateinischer Segensgruß und er bedeutet : Heil, Gesundheit und Ganzheit. Er drückt für mich ab sofort die beste Begrüßung aus, die ich euch zukommen lassen möchte.

Meine heutigen Gedanken wollen in die Vorstellung anderer „weiser Menschen“ eintauchen und das für mich Wichtige herausstreichen, um es auch euch mitzuteilen.

Dazu habe ich mir ein Buch herausgenommen, dessen Titel mich einst ansprach und ich erwarb es aus einer Schütte gebrauchter Bücher um einen Spottpreis.

„Der Rat der Weisen“ v. Erhard F. Freitag

In diesem Buch werden bekannte Persönlichkeiten, die einen gewissen Ruf haben, sich mit dem „Sinn des Lebens“ auch öffentlich auseinandergesetzt zu haben, befragt. Sie teilen uns in einer mehr oder weniger nachvollziehbaren Art ihre Sichtweise mit. Ich habe eine Seite aufgeschlagen,  um die Wahl meinem Geistführer (oder dem Zufall) zu überlassen. Das Interview wurde vom Autor mit Kurt Tepperwein geführt, der euch wahrscheinlich vom Namen her bekannt ist. Sein Weg startete mit einer Schreinerlehre, der dann das Unternehmertum und eine Unternehmensberatung folgte. 1973 erlangte er die Zulassung als Heilpraktiker. Seine Bekanntheit erlangte er durch Lebenshilfebücher, die von esoterischen Themen wie Mentaltraining, Intuitionsschulung, Bewusstseinserweiterung und das Erlangen von Reichtum handeln. Er lebt auf Teneriffa und ist mittlerweile 84 Jahre alt. Das Interview in dem Buch wurde 1994 veröffentlicht. (also vormehr als zwanzig Jahren)

 

Kurt Tepperwein
Kurt Tepperwein

Nachdem Tepperwein die erste Million verdient hatte (nachdem er sich das als wichtigstes Ziel gesetzt hatte), machte er sich Gedanken darüber, ob er erfolgreich sei. Doch erfolgreich sein, im materiellen Sinn, befriedigte ihn nicht.

….Solange ich zurückdenken kann, fragte ich mich: Was will ich eigentlich? Will ich jetzt die zweite Million und dann mehr? Das kann ja nicht der Sinn sein…..

….Das Ziel im Spiel des Lebens ist, sich wieder behutsam an sich selbst zu erinnern und aufzuwachen…..“ Wenn du auf diesem Weg Hilfe brauchst, wende dich an dein höheres Selbst, oder nenne es deinen Schutzengel. Du bist der Schöpfer, du hast ihn geschaffen. Der Schöpfer – in diesem Falle du selbst – ist das Ich bin….

Tepperwein meint, dass wir lange Zeit von unserer Umwelt geprägt werden. Unser Selbstbild werde von dem Bild der Mutter (den Vater nennt er nicht), dem sozialen Umfeld, den Geschwistern, den Lehrern, dem Chef und so weiter bestimmt.

Das sind alles Aussagen, die ich in ähnlicher Form schon oft gehört und gelesen habe. Unser Selbstbildnis ist also meist eine Summe von den Rückmeldungen anderer an uns. Unsere Selbstliebe hängt stark von unserem Umfeld ab, wie viel Raum und Gelegenheiten es für uns gegeben hat, uns positiv zu entwickeln.

Jeder kann so lange schlafen wie er will. Und wenn jemand seine Träume wahr machen will, braucht er bloß aufzuwachen….

Was heißt das? Und wie gelingt es mir aufzuwachen? Wenn ich an meine verdrehten, belastenden, wirren Träume denke, dann frage ich mich, ob meine Realität auch so verdreht ist. Ich wache aber nicht auf, wenn mich nicht der Wecker herausreißt. Die meisten meiner Träume sind einfach …“Scheiße“… und ganz selten habe ich einen wunderbaren Traum oder einen besonderen Traum. Im Leben bin ich ganz zufrieden und ich bin auch glaube ich schon fast wach, aber eben noch nicht ganz.

….Für viele Menschen sind Wunder Dinge, die irgendwann einmal vor tausend Jahren stattgefunden haben, die in heiligen Büchern stehen. Wenn in deinem Leben keine Wunder passieren, dann machst du irgend etwas falsch. Dann stimmt einfach irgendetwas nicht. Wir sind Schöpfer, wir können jederzeit ein Wunder vollbringen…

Tepperwein erwähnt auch Jesus, der  Kranke heilte und sie fragte – glaubst du? ….Wunderheilungen basieren auf dem Glauben…. Sicherlich würde jeder gerne glauben können, aber die Erfahrungen und die Unsicherheit (warum soll gerade ich geheilt werden) machen es einfach fast unmöglich. Hier fällt mir meine eigene Reaktion auf, wenn mein Hausarzt sagt: „Nein, es ist alles in Ordnung. Mach dir keine Sorgen.“ Wenn ich mich vorher auch noch so schlecht gefühlt habe und in Sorge war, im Moment, in dem mir ein „Fachmann“ sagt, es ist alles gut, glaube ich es. Vorher traue ich mir selbst nicht, horche zu viel in mich hinein, lasse der Angst großen Raum.

….Krank werden kann nur der Körper, und er kann nichts dafür, denn er ist ein Spiegelbild des Bewusstseins. Wenn jemand sich als heil erkannt hat, also innerlich wieder heil ist, dann teilt sich dieses heile Bild dem Körper mit, und im selben Augenblick ist der Körper wieder gesund. Das ist alles. Das innere Bild bestimmt unser Leben…..

Im Interview beschreibt Tepperwein auch seine Vorstellung vom ICH und die Zusammenhänge von Leben, Tod, Ego und ….. Hier kann ich nicht ganz folgen und somit werde ich auch euch nicht damit verwirren.

Das Beitragsbild zeigt den Blick in eine Baumkrone, die von Misteln überwuchert ist. Man sagt, dass die Mistel ihre Wirtspflanze langsam umbringt, weil sie eine Schmarotzerpflanze ist. Das wird gerne in Kauf genommen, wenn man diese Pflanze dafür zu ernten weiß. (Jetzt ist übrigens Erntezeit)

Die Mistel:

syn_ Weiße Mistel, Drudenfuß, Hexenbesen, Vogelmistel

Die Mistel war eine wichtige magische Pflanze, die von Druiden mit einer goldenen Sichel geerntet wurde und nicht zu Boden fallen durfte, um nicht ihre Wirkung zu verlieren. So galt sie früher auch als Allheilmittel. In der heutigen Pflanzenheilkunde wird die Mistel gegen Krebs (therapiebegleitend) und Bluthochdruck eingesetzt. Die Mistel ist ein Sandelholzgewächs. Die Mistel ist leicht giftig und wird daher immer als Kaltauszug angesetzt. So lösen sich die schwach giftigen Stoffe nicht auf. Die Mistel wirkt sowohl bei zu hohem als auch bei zu niedrigem Blutdruck, weil sie den Blutdruck reguliert.  Sie wird auch bei Verdauungsproblemen und rheumatischen Beschwerden eingesetzt. Auch bei der Neigung zu Fieberkrämpfen bei Kindern soll die Mistel helfen.

Umschläge aus dem Kaltauszug helfen bei Krampfadern, Unterschenkelgeschwüren, neuralgischen Schmerzen, Arthrosen und bei Ekzemen.

Achtung: Die Beeren sind giftig – vor Kindern sicher aufbewahren!

In der Therapiebegleitung bei Chemotherapien habe ich im Bekanntenkreis schon oft von der guten Wirkung der Mistelinjektionen gehört. Es ist also sicher eine gute Möglichkeit sich in der Natur (vom Homöopathen) Hilfe zu holen.

Also – gutes Erwachen wünsche ich euch und den Glauben, dass euer Körper gesund ist! Vergiss nicht darauf oft zu lächeln!

 

 

 

Stolz und Vorurteil

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Liebe Leserinnen und Leser!

Das Beitragsbild zeigt meinen Garten mit Orbs und zum Vergleich findet ihr unten den Garten an einem anderen Tag ohne Orbs. Ich habe mich heute dazu entschlossen wieder ein Orb Bild einzufügen, damit mir und euch nicht der Grund meines Blogs abhanden kommt. Ich möchte beweisen, dass es spirituelle Energie gibt und dass es vom „Himmel“ viel Unterstützung für uns gibt, wenn wir offen dafür sind.

Ich habe im Internet nach „Long Island Medium“ gegoogelt, einer amerikanischen TV Serie, die von einer Frau handelt, die mit Toten spricht. Im März kommen glaube ich wieder neue Folgen. Durch das Temperament des Mediums gefiel mir erste Staffel sehr gut und auch die unkomplizierte Herangehensweise mit Toten zu kommunizieren. Wen es interessiert, der kann auf Youtube reinschauen.

Ich habe eigentlich selten das Bedürfnis mit meinen verstorbenen Vorfahren zu sprechen. Wahrscheinlich, weil keiner von ihnen auch nur annähernd Interesse für die spirituelle Welt bekundet hatte. Was könnte ich sie da fragen? Ich bin kein Medium in dritter Generation oder mit Fähigkeiten ausgestattet, die in der Familie liegen. Dennoch habe ich in diversen Ausbildungen versucht in diese Welt einzutauchen. Derzeit hat mich aber der Alltag als Lehrerin wieder fest im Griff und ich befasse mich nur beim Schreiben intensiv mit Esoterik.

Das Wort „Esoterik“ hat in unserer Zeit einen abwertenden Beigeschmack. Im ursprünglichen Sinn bedeutete der Begriff eine philosophische Lehre, die nur einem „inneren“ Personenkreis zugänglich war. (einem nach innen gehenden Personenkreis trifft es vielleicht besser) Vielfach wurden mit esoterischen Praktiken Geheimlehren in Verbindung gebracht, die eine höhere Erkenntnis zum Ziel hatten. Mein Ziel ist es möglichst ohne Vorurteil, mit kritischem Verstand aber auch großer Offenheit an spirituelle Themen heranzugehen. Man könnte sagen, dass ich versuche Erklärungen und Beweise zu erhalten, dass es Gott gibt und eine extrem positive Existenzform nach dem physischen Tod.

Eines meiner Lieblingsbücher heißt „Gespräche mit Gott“ von Neale Donald Walsch und ich habe es auch schon früher mal erwähnt. Heute ist mir ganz intensiv danach, es wieder heranzuziehen, um euch positiv zu stimmen.

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Wenn wir im Wald spazieren gehen, ist unser Blick meist nach vorne oder auf den Boden gerichtet. Heute blickte ich mal in den Himmel. Verändert manchmal euren Blickwinkel, auch den anderen Menschen gegenüber. Ihr könnt in fast allen Menschen einen Schatz entdecken. Das wollte ich auch beim Titel meines Beitrags einbauen, da ich mir den Film angesehen hatte. Ein wirklich guter Film und ich bin froh, dass Elisabeth ihren Mister Darcy …….

Nun aber zurück zum Buch. Ich habe es auf Seite 548 ( Anfang des dritten Teils) aufgeschlagen. Das Buch ist ja in drei Teilen aufgebaut, weil der Autor an drei aufeinanderfolgenden Jahren zu Ostern beginnend mit Gott gesprochen hat. Der Autor stellt Fragen über sein Leben und das Leben überhaupt und Gott antwortet. Die Antwort, die mir ins Auge stach lautet:

….Alles, was in deinem Leben passiert ist, geschah in einer für dich – und auch für alle daran beteiligten Seelen – perfekten Ordnung, damit du genauso wachsen konntest, wie du es brauchtest und wolltest……

Das Leben ist in vielerlei Hinsicht wie eine CD-ROM. Alle Möglichkeiten existieren und haben sich bereits ereignet. Nun müsst ihr euch aussuchen, welche ihr erfahren wollt……

Während ich im Buch las, wurde mir bewusst, dass ich euch keine Ausschnitte so auswählen kann, dass ihr sie aus dem Zusammenhang gerissen auch so verstehen könnt, wie es für euch nützlich ist. Das Buch, und damit meine ich die Antworten von GOTT, ist einfach grandios. Es tröstet und lässt erkennen, aber es macht auch nachdenklich und fordert zum Handeln auf. Viele Menschen haben schon allein beim Titel Vorurteile und der Auto ist besorgt darüber, wie die Menschen seinen Kontakt mit Gott sehen werden. Auch ich möchte niemanden bekehren, das ginge gar nicht. Ich bin mit meiner Sicht sehr glücklich und aufgeregt und freudig neue Erkenntnisse zu gewinnen.

Das Kraut der Woche: Thymian

Derzeit ist um mich ein richtiges Sammelsurium an Bakterien und Viren. Die Sternaniskapseln konnten mir nicht ganz den Schnupfen ersparen und die Verschleimung der Bronchien ist zwar gering, aber trotzdem greife ich gerne zu Thymiansirup. Dieses Mittel hat mir bei den Kindern oft im Kampf gegen Husten geholfen. Laut Maria Treben hat Thymian Wirkung bei folgenden Beschwerden: Amputationsschmerzen, Appetitlosigkeit, Aussatz, Bronchialasthma, Bronchitis, Depression, Emphysem, Epilepsie, Erkältung, Fehlgeburten, Geschwülste, neuralgische Gesichtsschmerzen, Harnfluss, schwächliche Kinder, Lungenentzündung, Lähmungen, Magenkrämpfe, Menstruationskrämpfe, Multiple Sklerose, Muskelschwund, Nervenerkrankungen, Parkinson´sche Krankheit, Quetschungen, Rheume, Schlaganfall, Trunksucht, Typhus, Verkrampfung, Verstauchung, nervöse Überreizung;

Na, ganz schön viel wird diesem Kraut zugetraut. Thymian wird ja auch in der Küche verwendet und ist ein dankbares Kraut im Kräutergarten. Der Feldthymian oder Quendel findet auch Erwähnung bei Hildegard v. Bingen: ..Wenn ein Mensch krankes Fleisch (Gewebe) hat, so dass sein Fleisch (Haut) wie räudig ausblüht, der nehme Quendel und esse es mit Fleisch oder Gemüse gekocht oft, und das Gewebe (Fleisch) seines Körpers wird von innen heraus geheilt und gereinigt werden…… Man soll Thymian oft mitkochen, damit sich die ätherischen Öle freisetzen können.

Bis nächste Woche! Baldige Besserung für alle „Erkrankten“!